Planung und Entwurf

Welche Grundlagen gilt es, bei Planung und Entwurf zu beachten, sei es Boden, Klima und Terrain oder Regeln der Harmonie und Ästhetik? Wir zeigen die wichtigsten Aspekte auf und geben Anwendungsbeispiele.

Status quo

Je mehr ich das, was schon da ist, sinnvoll nutze und einbinde in die Planung, desto weniger Kosten und Aufwand habe ich. Daher gilt es zu allererst, eine Bestandsaufnahme zu machen: Was befindet sich bereits im oder um den Garten herum? Welcher Altbaumbestand, welche Gebäude und Plätze sind bereits da, welche Hecken, Teiche und Wege und welche Auswirkungen hat das auf den Entwurf?

Boden

Wie auch das Klima ist der Boden ein vorgegebener Bestandteil, auf den ich nur sehr wenig Einfluss habe. Daher sollte ich genau wissen, auf welchem Untergrund mein Haus und Garten stehen. Wie Wasserdurchlässig oder -aufnahmefähig ist dieser? Welcher Ph-Wert herrscht dort vor und wie sollte das in die Planung der Beete und die Auswahl der Pflanzen miteinbezogen werden?

Klima

Nur wenn ich genau weiß, welches Klima an meinem Wohnort herrscht, kann ich einen Garten anlegen, der sich gut entwickelt und dennoch pflegeleicht ist. Mit welchen Minustemperaturen im Winter muss ich rechnen, wieviele Hitzetage gibt es im Sommer, und wie hoch ist der saisonale Niederschlag? Und - immer wichtiger - welche Veränderungen ergeben sich durch den Klimawandel .

Persönlichen Bedürfnisse

Ob Sie sich bereits in Pension befinden und den Ruhestand im Garten verbringen wollen oder ob Sie eine fünfköpfige Familie versorgen müssen und fünf Tage die Woche arbeiten - die persönlichen Bedürfnisse in Hinsicht auf Nutzung des Gartens und den bewältigbaren Arbeitsaufwand sind sehr entscheidend für die Konzeption. Denn was nützt der schönste Garten, wenn er nach drei Jahren verwildert ist, da er nicht zu den Bedürfnissen und Anforderungen meines Lebens passt?

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